Wenn ich momentan gefragt werde wie geht es Dir dann muss ich entweder sagen “Ich weiß es nicht” oder Lügen. Ich fühle seit Längerem eine Leere in mir, ich kann es kaum beschreiben. Es bereitet mir massiv Probleme mich zu motivieren für die allgemeinen Dinge Beruf, Freizeit und was da noch so ist. In meinem Kopf spucken Dinge, die ich gern tun würde, aber als, ob die Kraft nicht da ist, kann ich Sie nicht tun. Viele Dinge laufen nur noch automatisch wie von fern gesteuert, Dienste wie Arbeit laufen im Hintergrund Weill Sie getan werden müssen aber ohne Freude und Spaß. Was nun auch hinzugekommen ist, eine Art Gefühlslehre ich empfinde Gefühle nicht mehr so wie früher. Menschen freuen sich über Dinge und über Menschen, die Sie treffen. Dieser Mechanismus ist einfach nicht vorhanden. Früher konnte ich meine Gefühle sehr gut aussprechen, heute finde ich dazu keine Worte. Als ob jemand einen Teil von mir gelöscht hat.

Lustig ist das Ganze nicht, gedanklich versuche ich täglich mich wiederzufinden. Früher habe ich viel über die Probleme meiner Freunde nachgedacht versucht ihnen zu helfen irgendwie eine Lösung zu finden . Lange Zeit dachte ich mir fehlt ein Mensch an meiner Seite, der für mich da ist und mich auch einmal in den Arm nimmt. Diese Lücke wurde vor ein paar Wochen geschlossen, jedoch hat sich kaum etwas geändert. Nun bin ich an einem Punkt der Verzweiflung. Jeden Tag denke ich morgen ist wieder ein besserer Tag nur dies passiert nur noch selten dass, der nächste Tag ein besserer wird. Nun kreist mein Gedanke täglich an, was es genau liegen könnte.

Mir kommt es so vor, als ob ich mich jeden Tag ein wenig verliere und ich denke, dann wie ich einmal mit 20 war. Ja mit 20zig „Jung“ & „Dumm“ motiviert was kommen mag den Kopf voller Träumereien und Ideen . Ich bemerke auch, dass ich mich Wandel vielleicht ist dies Normal, dass man mit fast 30zig nicht mehr die alten Ansichten hat, Erfahrungen Positiv wie Negativ wurden gemacht in Unabhängigkeit von den Eltern die in den ersten 20 Jahren auf das Leben noch großen Einfluss auf, dass eigene Leben hatten. Jahrelang wird gewartet, dass endlich die Unabhängigkeit beginnt mit dem 18 Lebensjahr und man ist teilweise überfordert mit dieser Unabhängigkeit.

Alle die gewisse Vorstellungen haben vom Leben und wie des eigene verlaufen soll, muss ich enttäuschen meist ist es eben nicht so wie in den Märchenfilmen von Disney. Es gibt Dinge die nicht mehr so einfach, an einem abprallen wie noch zu Kindertagen.

One Comment

  1. Frank Behse

    Wenn man gefragt wird, ist es in 99% nur eine Floske. Da brauchst du dir nicht so große Gedanken darüber machen. Klar verstehe ich was du damit meinst. Ebenso dein Gedankengang mit dem anhängigen Problematik.
    Jeder Mensch macht in seinem Leben verschiedene Wendepunkte durch. Mit 13/ 14 Jahren die Pupertät, um die 18/ 20 die Befreiung vom Elternhaus („endlich kann ich machen was ich will“). Um die 30, bei den einen etwas früher oder später, beginnt ein neuer Wendepunkt. Da erwacht man und sieht auf einmal sehr realer. Der einer findet ein graues Haar, die andere entdeckt Fältchen (was die Klassiger sind). Dann zieht man Bilanz und sieht alles sehr trocken.
    Ich kann dir nur sagen. Bleib nicht stehen, finde dich neu und gib dir neue Ziele. Dass du Erfolgserlebnisse verbuchen kannst. Gib dir selber mal eine Auszeit. Mach einfach mal was dir Spaß macht (zum Beispiel ein Tanzkurs).
    Solche Wendepunkte wirst du noch oft in deinem Leben haben. Niemals stehen bleiben, sonst fällst du in das Loch der Depression.
    Du weißt, ich habe immer ein offenes Ohr für dich.

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